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Ausbildungsphilosophie

In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass das Wanderreiten für viele eine lohnenswerte Alternative zum allseits verbreiteten Reitsport sein kann. Besonders für Pferdefreude, die das Pferd mehr als Lebenspartner und Freund sehen, ist das Wanderreiten eine Möglichkeit Natur, Tier und Mensch im Einklang zu erleben. Das ist aber nur möglich, wenn Tier und Mensch gut aufeinander eingestimmt sind.   Eine sehr verbreitete Meinung zu dem Thema Wanderreiten ist, das man da nur ein konditionell gutes Pferd, ein paar Packtaschen, eine Karte, ein Ziel und eine Menge Elan benötigt. Leider ist das ein verhängnisvoller Irrtum der dazu führt, das Pferde und Reiter sich gegenseitig aufreiben und oft die Pferde die Leittragenden sind. Wanderreitpferde benötig genauso wie Dressur- oder Springpferde, eine umfangreiche Ausbildung. Und wenn man es genau nimmt sogar teilweise bessere ...! 

Warum ist das so??  Ein wichtiger Gesichtspunkt ist  dabei die Zeit der Einwirkung des Reitergewichtes auf das Pferd. Da der Wanderreiter oft sehr lange auf dem Pferd sitzt, wird natürlich alles das sehr wichtig, was diese damit verbundenen Einwirkungen so weit wie möglich zu minimieren hilft. Dazu muss der Reiter über einen sehr guten Sitz (auch noch nach Stunden!!) verfügen, sowie das Pferd zur guten "Selbsthaltung" befähigt werden.  Neben einem entsprechendem Körperbau, sollte die Versammlung am losen Zügel immer die Grundlage jeder soliden Ausbildung von Wanderreitpferden sein. 

Der natürliche Umgang mit dem Pferd - „Natural Horsemanship“ charakterisiert den Versuch mit dem Pferd auf eine natürliche Art und Weise zu kommunizieren.

Unsere Meinung dazu!

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die „Natürlichkeit“ die auf der einen Seite sehr komplex und vielschichtig ist, sich aber trotzdem immer wieder auf bestimmte und einfache Grundsätze und Regeln (Naturgesetze) aufbaut. Leider hat sich der heutige Mensch emotional so weit von der Natur entfernt, dass es ihm heute immer schwerer fällt, „natürlich“ zu sein. Der Mensch lässt sich oft dazu verführen, kreative und gute Ansätze in standardisierte und technische Lehrsätze zu verwandeln. Leider ist es dann mit der „Natürlichkeit“ eigentlich schon vorbei. Der eigentliche natürliche Ansatz bzw. die Basis schon wieder vergessen. Alles dreht sich jetzt um irgendwelche, daraus entwickelten Techniken, Ausrüstungsgegenstände usw. . Oft erkennen sich die „Jünger“ am verwendeten „Halfter“.

Unser Ansatz!

Wir denken aber, dass es viel wichtiger ist ein gewisses natürliches Basisdenken in Anlehnung an die Pferdepsychologie zu vermitteln. Das was der Mensch eigentlich oft schon verloren hat bzw. vergessen glaubt!  Die Methoden und die praktische Umsetzung liegt dann bei jedem selbst. Jeder einzelne muss eine auf sich abgestimmte Umgangsform mit dem Tier finden, um Erfolg zu haben.

Tierpsychologie und arttypische Verhaltensmuster und sehr wichtig, seine eigenen Wesensmerkmale müssen so intelligent eingesetzt werden, das eine produktive Kommunikation zwischen Mensch und Tier entsteht. Wie jede zwischenmenschliche Beziehung sind auch die Beziehungen zwischen Mensch und Tier extrem stark vom Wesenscharakter beider Individuen geprägt. Aus diesem Grunde ist es auch sehr schwer bestimmte Ausbildungspinziepen anderer Trainer 1:1 zu kopieren.

 Unser Vorschlag!

Aus dieser Erkenntnis heraus ist es sehr wichtig, eine Art „Antenne“ zu entwickeln, die es uns möglich macht, mit einem Großteil der Pferdecharaktere so umzugehen, dass eine für uns vorteilhafte natürliche Kommunikation entsteht.

Dabei sind aber Anstand, Würde, Konsequenz, Ehrlichkeit und eine gewisse Rücksichtnahme im Umgang mit dem Tier genauso wichtig, wie im Umgang mit anderen Menschen auch.

Zuerst muss man sich selber kritisch hinterfragen, ob man für so eine Beziehung wirklich reif ist. Welchen Ziele verfolge ich damit, was will ich erreichen und was bin ich bereit dafür zu geben.  Es ist immer ein Geben und Nehmen.

Dann muss ich mein Gegenüber kennen lernen. Ich muss wissen welche Bedürfnisse, Lebensgewohnheiten und Verhaltensregeln Pferde haben. Versuche seinen Charakter zu erforschen. ....................

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: AndreaMohorn@gmail.com 
Stand: 05. Januar 2018